Ziele erreichen.
Möchte jeder Selbstständige.
Vorausgesetzt, es sind die eigenen und nicht von außen aufgedrängte.
Doch obwohl sie meine waren, war ich weit entfernt davon, sie zu erreichen.
Die bekannten Regeln wie „Du musst dein Ziel immer vor Augen haben“ oder „Schreibe jeden Tag deine Ziele auf“ geben zwar anfangs einen Motivationskick – aber ehrlich?
Langfristig hält es nie lange an. Ich könnte Bücher über meine Fehler schreiben.
Während andere scheinbar mühelos ihre Umsatzziele knacken oder ihr erstes Online-Programm launchen, drehst du dich im Kreis.
Aber jetzt ist Schluss damit!
Es reicht.
Auch du hast ein Recht darauf, finanziellen Erfolg zu haben.
Weil du gut genug bist und mehr als genug Wissen hast, um damit Geld zu verdienen.
Scheißegal, was negative Stimmen in deinem Umfeld zu dir sagen.
Als Selbständiger oder Online-Unternehmer stehen dir wie jedem anderen Menschen 24 Stunden am Tag zur Verfügung.
Wie aber erreichst du es endlich, deinen Newsletter regelmäßig rauszuschicken, dein digitales Produkt zu erstellen, Content zu veröffentlichen, sichtbar zu werden und schlussendlich (mehr) Geld zu generieren?
Ich wünschte, das hätte mir jemand vor 9 Jahren gesagt
Wie lange habe ich diesen Artikel vor mir hergeschoben. Weil es mir selbst so schwer fällt, Ziele zu erreichen.
Und trotzdem sollte es ein Blogartikel werden, in dem ich dir zeige, wie ich es geschafft habe.
Und wie es oft so ist: Wenn man nicht gerade direkt danach sucht, legt es einem das Leben vor die Füße.
Und du weißt, ich veröffentliche in jedem Artikel nur die Inhalte, die mir selbst etwas genützt haben. Ich stehe hinter jedem einzelnen Wort. Das ist mein Versprechen.
Das hier ist mein Artikel, in dem ich dir zeige, wie ich es geschafft habe, meine Ziele zu erreichen.
Ohne Stress, ohne mich fremdgesteuert zu fühlen.
Und seitdem genieße ich den Weg zu jedem meiner Ziele.
In diesem Jahr ging mir ein großes Licht auf. Dank Sebastian Clauss, besser bekannt als sebiforce – Gott segne ihn, dass ich das endlich verstehen durfte:
Statt dir unrealistische Ziele zu setzen wie
„Ich werde 1 Million Umsatz machen“ oder
„120.000 monatliche Leser aufbauen“,
gib einfach jeden Tag dein Bestes.
Ich weiß, das geht gegen alle anderen Aussagen bekannter Persönlichkeiten: „Du musst hohe Ziele haben“ usw.
Mag sein.
Aber bei mir hat dieses „Denke groß, so groß, dass es sich unwirklich anfühlt“ der ganzen Verkaufstrainer und Mindset-Coaches nie funktioniert.
Im Gegenteil: Es hat mich daran gehindert, überhaupt sinnvoll umzusetzen und für mein Ziel zu arbeiten.
Weil es sich unerreichbar anfühlte und ich mich viel zu klein darin fühlte.
Zwar nicht so schlimm wie eine Ameise, die entdeckt, wie groß die Welt wirklich ist, aber du kannst sicher nachvollziehen, was ich meine, wenn es dir ähnlich geht.
Mein größter Fehler: Unrealistische Ziele
Beispiel gefällig?
Mein Ziel war es, auf über 7.000€ pro Monat an Affiliate-Einnahmen mit meinem Hundeblog zu kommen.
Also schaute ich, wie viel Provision ich bisher über Amazon als Affiliate bekam:
Durchschnittlich 0,80€ pro Sale…
Bei konstant 4% meiner Blogleser, die kauften…
Dafür benötige ich 218.750 Besucher. Pro Monat versteht sich.
Du kannst es dir schon denken…
Habe ich diese Besucherzahl jemals erreicht?
Nein.
Bin bei vierstelligen Besucherzahlen „stecken geblieben“.
Es war unrealistisch, und gleichzeitig war demenstprechend die Motivation zu gering das durchzuziehen.
Oder:
Mein Projekt Nova.
Mein Ziel war es, auf 100 Besucher zu kommen. Inzwischen sind es 150 tägliche Besucher.
Dann gab es einen Tag mit… 90 Besuchern.
Meine Laune sank.
Ganz ehrlich: Mache ich mich von einer Zahl abhängig?
Meine Laune, mein Wohlbefinden von der Besucherzahl?
Ich weiß noch zu gut, wie ich bei meinem Hundeblog immer schaute, wie viele Likes der neue Post hatte.
Deshalb ist mein Ziel hier ein anderes.
Meine einzige Zahl: mein maximaler Einsatz
Statt wie schon bei meinen bisherigen Blogs zu planen, täglich eine bestimmte Anzahl an Besucher oder Newsletter-Abonennten zu erreichen:
Ich gebe jetzt mein Bestes, die Blogartikel zu veröffentlichen, die ich mir selbst gewünscht hätte, als ich in der „Ich will Besucher Summe XY im Monat oder ich will 4.000 Newsletter Abonnenten“-Phase war.
Weißt du, was mich antreibt?
- Ich schreibe heute den besten Newsletter, den ich jemals geschrieben habe.
- Und ganz aktuell: Ich schreibe innerhalb 15 Tage 25.000 Wörter im National Novel Writing Month (NaNoWriMo).
Das gibt mir innere Ruhe.
Und es erinnert mich an Pamela Reif, die das vor Jahren in einem Interview sagte – ich habe es für meinen Blog umgewandelt:
Ich recherchiere und arbeite an meinen Inhalten so intensiv, dass ich überzeugt bin, alles Wissen eingebracht zu haben, was für meinen Blog Mutsetzer möglich ist.
Egal, was danach passiert, ich weiß, dass ich meine Möglichkeiten voll ausgeschöpft habe.
Wenn die Ergebnisse im Ranking einmal nicht so gut ausfallen, nehme ich das an.
Denn ich habe alles gegeben und darf mit einem guten Gefühl loslassen.
Wenn du magst, passe es einfach für dein Onlinebusiness an.
Mir haben diese Sätze schon so oft weitergeholfen.
Und allein diese Aussage von Pamela ist wieder einmal der Beweis dafür, dass man aus einem Satz eines Interviews oder Buchs so viel für sich rausholen kann.
Vorausgesetzt du setzt es für dein Onlinebusiness um.
Warum hohe Ziele dich innerlich blockieren können
Wenn du dir ein hohes Ziel setzt, kann Folgendes eintreten:
- Du lebst in der Zukunft. Allein das ist doch schon beschissen genug? Weil du dann immer im „später“ lebst und glaubst: „Wenn ich das Ziel erreicht habe, ja dann wird irgendwas besser.“ Fakt ist: Nein, das wird es nicht.
- Und überhaupt: Hast du schonmal drüber nachgedacht, wie du dich fühlst, wenn du ein Ziel erreicht hast? Zugegeben, lähmten mich diese riesigen Ziele. Und ich kam deshalb auch nicht in die Umsetzung.
- Selbst wenn du dein Ziel erreicht hast, was dann? Man fühlt sich vielleicht kurz gut, und wie geht es weiter? Du glaubst: „Wenn ich noch mehr schaffe, ja dann wird es bestimmt endlich gut.“ Du darfst jetzt aufhören, dich selbst zu belügen.
Hohe Ziele blockieren, weil sie Angst und Druck erzeugen und dadurch schnell in Überforderung münden.
Neben zu hohen Zielen können dich auch andere Blockaden wie Prokrastination am Umsetzen hindern. Oft ist es zum Beispiel fehlende emotionale Intelligenz, die dich bremst.
Aber: Sind Ziele dann überhaupt sinnvoll?
Ist es also falsch, sich Ziele zu setzen?
Nein.
Ziele setzen ist super.
Aber du darfst sie anders setzen:
- „Heute schreibe ich die beste Newsletter-Mail, die ich jemals erstellt habe.“
- „Heute lese ich 10 Seiten Copywriting-Buch und setze es direkt für meine Salespage um, um mein Produkt zu verkaufen.“
- „Heute schreibe ich ausschließlich den Blogartikel, den ich schon längst veröffentlichen wollte.“
- „Heute trinke ich nur Wasser.“
Und kommen wir zurück zu sebiforce. Er verdient monatlich fünfstellig. Deshalb vertraue ich seiner Aussage:
Optimiere jeden Tag etwas.
Gib dein Bestes.
Dann wirst du genauso erfolgreich, vielleicht sogar erfolgreicher.
Warum die meisten Online-Unternehmer an ihren Zielen scheitern
Das Problem: Ein Großteil aller Selbständigen haben keine klar definierten Geschäftsziele.
Sie arbeiten „irgendwie“ an ihrem Business, ohne zu wissen, wo sie in 3 oder 12 Monaten stehen wollen.
Außerdem darfst du dich fragen:
- Ist das Ziel, das du angeblich hast, überhaupt DEIN Ziel?
- Oder ist es eines, das jemand von „außen“ verlangt?
- Was befriedigt DICH wirklich?
- Welches Ziel ergibt sich für DICH daraus?
- Welche konkreten Schritte darfst du tun. Also wie sieht der Weg aus, den du dafür gehen darfst, um dein Ziel zu erreichen?
👉 Jetzt weiterlesen: Warum du deine Ziele nicht erreichst und die Ursache behebst
Was mir überhaupt nicht geholfen hat
Jeden Tag meine Ziele aufzuschreiben.
Mein Journal ist voll davon, doch gebracht hat es bei mir absolut nichts.
Und: Ich setzte nichts um, was ich hätte tun müssen, um diese Ziele auch zu erreichen.
Manifestieren?
Fehlanzeige.
Vision vorstellen?
Ja, klappt gut.
Und ich bin noch immer überzeugt, dass der Tagtraum seinen Nutzen hat.
Nutzt aber alles nichts, wenn das fehlende Mindset und das ständige Gefühl, nicht gut genug zu sein, sich immer wieder im Kopf meldet.
Und man sich selbst daran hindert, ins Handeln zu kommen.
Aber wenn man danach nicht handelt, kommt man seinem Ziel trotzdem nicht näher.
Besser gesagt, in meinem Fall:
Ich war mir selbst der größte Feind und Kritiker.
Wieso du Ziele – also die benötigten Aufgaben – nicht umsetzt und fertigbringst?
Dahinter können unbewusste Glaubenssätze, Selbstzweifel oder Ängste sein, die dich daran hindern, dass du deine Projekte erfolgreich beendest.
Ich kann es aus eigener Erfahrung nur empfehlen: Du darfst deine eigenen Blockaden erkennen, dir vergeben und diese überwinden.
Du darfst dir erlauben, Unterstützung von außen anzunehmen.
Was habe ich schon Projekte gestartet und nicht durchgezogen.
Sei es, weil mich das Thema dann doch nicht so interessierte, wie ich dachte. Weil etwas mit der Technik nicht klappte und ich aufgab.
Und: Weil ich hinter dem Ziel, das ich mir gesteckt hatte, nur eine leere Wand sah.
Das Ziel ja, aber was kommt danach?
Flow-Zustand erreichen? Davon war ich viel zu weit entfernt.
„Prokrastination ist eine Form der Angst.“ – Chimamanda Adichie
Und genau das war es: Angst.
Im Nachhinein betrachtet wäre es für mich zeitlich gesehen sinnvoller gewesen, als Angestellte zu arbeiten.
Mein Problem mit der SMART-Methode
SMART setzt sich zusammen aus diesen 5 Worten: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert.
Klingt logisch, oder?
Aber hier ist der Haken: Das „R“ für „realistisch“ lässt dich vielleicht zu kleine Ziele setzen.
„Ich möchte 100€ mehr im Monat verdienen.“
Realistisch? Ja.
Motivierend genug, um morgens zwei Stunden früher aufzustehen?
Nein.
Walter Epp bringt es auf den Punkt: Kleine, „realistische“ Ziele motivieren nicht.
Du brauchst ein Ziel, das so groß ist, dass du gerne dafür früher aufstehst.
Das dich antreibt, nach Feierabend noch zwei Stunden daran zu arbeiten.
Erfolg ist planbar, wie Walter Epp sagt.
Gleichzeitig darf ein Ziel für mich nicht zu groß sein.
Ich kann zum Beispiel nichts damit anfangen, wenn mir jemand sagen würde:
„Dein Business als Einzelunternehmer ist nur Peanuts und ist nur ein Hobby, wenn du nur 30.000 Euro im Monat verdienst.“
Und weißt du, was mich noch abschreckt?
Diese ganzen Buchstaben-Formeln. SMART, GROW, WOOP und wie sie alle heißen.
Sobald ich so etwas sehe, schaltet mein Gehirn auf Durchzug.
Mathe war schon in der Schule nicht mein Lieblingsfach, und mit Akronymen kann ich genauso wenig anfangen.
Für mich muss es leicht sein. Einfach.
Die simpelste Erfolgsformel der Welt und warum sie funktioniert
Brian Tracy hat eine, wie ich finde, megagute Methode entwickelt, die er jedem neuen Team-Mitglied beibringt.
Wenn jemand diese Übung nicht macht, verschwendet er keine Zeit mit dieser Person.
Weil sie laut seiner Aussage ohne diese Klarheit nie erfolgreich sein wird.
Das sind die 7 Schritte:
- Schreibe dein Ziel in der Gegenwartsform – so detailliert wie möglich – auf
- Setze eine Deadline
- Erstelle eine Liste mit ALLEM, was du tun musst
- Sortiere die Liste in der richtigen Reihenfolge
- Werde sofort aktiv
- Tue jeden Tag etwas für dein Ziel
- Mache weiter, bis du es erreicht hast
💡 Diese brillante Methode kannst du für jedes deiner Ziele im Leben nutzen: ein bestimmter Business-Umsatz, Abnehmen, Marathon laufen, ein Buch schreiben oder eine Sprache lernen.
Aber woher weiß ich denn, was zu tun ist?
Wie bekomme ich Klarheit und Struktur?
Genau das erfährst du jetzt in den einzelnen 7 Schritten.
SCHRITT 1 + 2: Das geniale Blatt Papier
Schreibe dein Ziel in der Gegenwartsform auf ein leeres Blatt Papier oder in eine Notizapp (Ich nutze die ablenkungsfreie App Simplenote).
So detailliert wie möglich, sonst bleibt es ein bloßer Wunsch.
Setze eine Deadline (1 Monat oder später) – Ohne Zeitdruck passiert nichts.
Mit diesem einen Blatt Papier hast du einen Schatz in der Hand. Endlich alles an einem Ort, was zu erledigen ist, um dein Ziel zu erreichen.
Strukturiert. In der richtigen Reihenfolge.
Es fühlt sich super an: Beruhigend und der Kopf voller Klarheit.
Du weißt, welche Schritte du tun darfst, um endlich dein Ziel zu erreichen.
SCHRITT 3: Was die meisten massiv unterschätzen
Erstelle eine Liste mit ALLEM, was du tun musst, um das Ziel zu erreichen.
Ja, das Erstellen der Liste nimmt Zeit in Anspruch.
Aber die meisten Unternehmer unterschätzen massiv, was alles nötig ist,
um ein Ziel zu erreichen.
Sie vergessen 80% der Aufgaben!
Beispiel: Was alles für E-Mail-Marketing nötig ist
- E-Mail-Marketing-Anbieter auswählen (Ich bin zufrieden mit Mailerlite)
- Double Opt-in einrichten
- Bestätigungsmail erstellen
- „Das hat geklappt“-Mail
- Willkommensmail
- Design der Mails (Ich habe eine E-Mail-Vorlage gespeichert, die ich konstant nutze – einmalig aufgesetzt, erspart sie mir jedes Mal Zeit)
- Fußzeile festlegen (immer ohne Telefonnummer!)
- Freebie erstellen – eines, wo man sagt „genau das brauche ich“
- Newsletter erstellen bzw. Funnel
- Wissen aneignen zu Newsletter-Erstellung
Weitere Kategorien, die du brauchst
Content-Strategie:
- Keyword-Recherche durchführen
- Redaktionsplan erstellen
- Pro Woche mindestens einen Blogartikel schreiben
- Interne Verlinkung optimieren
- SEO-Grundlagen aneignen
Produkt-Erstellung:
- Kurs-Struktur festlegen (Module definieren)
- MIT Zielgruppe entwickeln (Beta-Tester finden)
- Niemals erst fertig entwickeln, dann verkaufen! Im schlimmsten Fall will deine Zielgruppe das Produkt nicht, und du hast deine gesamte Zeit umsonst investiert
- Preisstruktur festlegen
- Testimonials sammeln
Traffic & Conversion:
- Wie bekommst du die Leute in deine E-Mail-Liste?
- Vor allem auch die „richtigen“ Leute? Deine Zielgruppe, die Geld in dein Business bringt?
- Ich habe eine ganze Woche Zeit in ein Freebie in Canva investiert, das so gut ist, dass die Leute dafür bezahlen würden
- Wie schreibst du so gute E-Mails, dass diese geöffnet und gelesen werden? Die durchschnittliche Öffnungsrate bei Mailerlite liegt bei 41,31%. Meine liegt bei 46%.
- Genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger, ist die Click-to-Open-Rate, kurz CTOR – also wie viele der Leute, die deine Mail öffnen, klicken auch auf den Link. Das kann beispielsweise der Link zu einer Salespage sein
Ganz zu schweigen von:
- Conversion-Optimierung
- Verbesserung der Inhalte
- Aneignen von Copywriting und Co.
Tipp: Denke in Kategorien: Content, Marketing, Technik, rechtliche Aspekte, etc.
SCHRITT 4: Die richtige Reihenfolge ist entscheidend
Sortiere die Punkte in deiner Liste zu einem Plan oder einer Checkliste in der richtigen Reihenfolge.
Deshalb brauchst du eine kluge Reihenfolge:
- Du brauchst erst Leute im Newsletter, bevor du etwas verkaufen kannst
- Das Produkt muss erst bei Digistore genehmigt worden sein, damit du Umsatz machen kannst
Umsatzbringende Aufgaben haben immer oberste Priorität
So sehr ich die 2-Minuten-Regel als Produktivitätsmethode auch liebe – hier ist sie der Umsatzkiller.
2 Minuten nutzen, um die Schriftart zu ändern, dann das Theme, überlegen, welches Bild besser passt… das lenkt vom Eigentlichen ab.
Was nutzt es, wenn du lauter Mini-Aufgaben erledigst, aber deine wichtigste – wie zum Beispiel endlich deinen Newsletter aufzusetzen – monatelang vor dir herschiebst?
SCHRITT 5: Die Frage ist nicht OB, sondern WANN du startest
Werde sofort aktiv.
Die Frage ist nicht, ob du deine Ziele erreichen KANNST.
Die Frage ist, ob du bereit bist, jeden Tag etwas dafür zu tun – und dabei Freude zu empfinden.
Deine Liste kann sich, je nachdem was dein Ziel ist, überwältigend anfühlen.
Doch keine Panik.
Du brauchst nicht Disziplin sondern die richtige Methode um unaufhaltbar zu sein.
SCHRITT 6: Die entscheidende Regel – Tägliche Fokuszeit
Tue jeden Tag etwas, um dich auf dein Ziel zuzubewegen.
Du erinnerst dich: „Gib jeden Tag dein Bestes.“
Arbeite in deiner besten Zeit.
Sofern es dir möglich ist, arbeite in der Zeit, in der du persönlich am produktivsten und am besten fokussiert bist.
Bei mir ist das zwischen 18:30 und 21 Uhr. Da bin ich richtig im Flow und bekomme viel mehr geschafft, als wenn ich von 9-17 Uhr 8h an meinem Content-Business arbeiten würde.
Das gilt vor allem für mein Projekt Nova – damit arbeite ich tagsüber in meiner besten produktiven Zeit.
Einen Unterschied gibt es aber: MutSETZER – also dieser Blog – ist mein „Business vom Bett aus“.
Klingt komisch, und ich dachte erst: Soll ich das echt so öffentlich sagen?
Aber scheiß drauf, es ist mein Blog, und ich bestimme hier die Regeln.
Aber zurück zum Thema:
Das Schreiben auf MutSETZER bringt positive Emotionen, Leichtigkeit und so etwas wie Seelenfrieden, weil ich endlich angekommen bin bei dem, was jahrzehntelang mein größtes Problem war: in die Umsetzung zu kommen.
Das Bloggen auf MutSETZER ist für mich kein stumpfes Arbeiten.
Es fühlt sich wie ein Hobby an, mit dem ich gerne Zeit verbringe.
Timer auf 60 Minuten und los geht’s. Und ich liebe es.
Wann immer ich abends nicht einschlafen kann oder noch zu fit bin, schreibe ich den Entwurf für einen neuen Blogartikel.
Mein Android-Handy habe ich dafür auch schon mal auf schwarzen Farbmodus gestellt, um weniger Blaulicht zu haben und meine Augen zu schonen. Ganz nebenbei hat es mir enorm dabei geholfen meine Zeit am Handy drastisch zu verringern.
Tipp: Stelle dir den Timer mit einer Eieruhr.
Um direkt anzufangen, wende ich Mel Robbins 5 Sekunden regel an.
Passe die Fokuszeit so an, wie sie für dich passt
Hauptberuflich selbständig: Nutze die ersten 2 Arbeitsstunden täglich, in denen du ausschließlich die Punkte auf deiner individuellen Liste abarbeitest. Keine E-Mails, keine Social Media, kein „mal eben schnell“.
Nebenberuflich oder Zusatzprojekt: 60 Minuten täglich. Selbst 30 Minuten sind besser als nichts – das sind bereits 720 Minuten pro Monat, also 12 Stunden im Monat, wenn du es an 6 Tagen pro Woche machst. Und 144 Stunden im Jahr.
Seit dem 31. August habe ich mir das Commitment gegeben, täglich 60 Minuten an Mutsetzer zu arbeiten.
Du kannst hier auf meinem Blog also live verfolgen und regelmäßig vorbeischauen, wie sich Mutsetzer Schritt für Schritt aufbaut.
Wenn du magst, abonniere meinen Newsletter, um nichts zu verpassen und immer die besten Tipps zu erhalten, wie du endlich erfolgreich in die Umsetzung kommst – mit Freude und Leichtigkeit.
👉 Jetzt lesen: Mit diesen Tricks kommst du leichter in die Umsetzung.
SCHRITT 7: Täglicher Fortschritt ist der Schlüssel
Mache weiter, bis du dein gesetztes Ziel erreicht hast.
Das ist der Schlüssel zum Erfolg: Jeden einzelnen Tag etwas für dein Ziel zu tun.
Anstatt riesige Sprünge zu planen, verbesserst du dich jeden Tag um 1%. Nach einem Jahr bist du 37x besser als heute.
Vielleicht kommt dir das bekannt vor – es stammt aus dem Buch Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung von James Clear.
Meine 25.000-Wörter-Challenge
Mein Ziel diesen Monat im November ist es, 25.000 Wörter zu schreiben.
Inspiriert durch den National Novel Writing Month (NaNoWriMo) – wobei 50.000 Wörter too much für mich sind, da ich erst am 15.11. starte.
Aber ich will besser im Schreiben werden, und diese Challenge kam zur richtigen Zeit.
Wie ich dieses Ziel erreiche:
Jeden Morgen, wenn ich aufwache, verzichte ich auf eine Morgenroutine (ich habe sie mehrmals getestet, und für mich ist sie nach wie vor unsinnig und nur Zeitverschwendung) und setze mich sofort zum Schreiben.
Für mich war die Morgenroutine immer das „Wenn ich das tue, dann kommt das Gefühl ‚jetzt ist der richtige Moment zu arbeiten’“… er kam durch die Morgenroutine nie.
Bzw. bleibe ich noch im Bett und schreibe am Smartphone in einer App – so wie ich den ersten Entwurf dieses Artikels gemacht habe.
Warum?
Weil ich das dann direkt hinter mir habe.
Und der Kopf, der Geist ist noch… es ist einfach ein besonderes Gefühl, direkt am Morgen zu schreiben.
Es macht den Kopf so schön frei, und es tut einfach gut.
Und ja, es macht mich glücklich.
Innerhalb 30 Minuten habe ich 820 Wörter geschrieben am Smartphone mit der Wörterzähl-App Word Counter.
Ohne KI, einfach vom Kopf in die App.
Knapp die Hälfte vom Tagesziel ist damit schon geschafft, und es fühlt sich gut an.
Mein Kopf hat wieder dieses schöne Glücksgefühl.
Dieser Artikel über Ziele erreichen ist so ein Artikel, bei dem ich Raum und Zeit verliere.
Das ist Flow.
Das ist es, wenn du im Hier und Jetzt bist und das tust, was du liebst.
Verliebe dich in den Weg, nicht in das Ziel
Genieße den Prozess. Den Weg.
Feiere jeden Schritt, der dich weiterbringt.
Arbeite mit Begeisterung an deinem Ziel.
Das macht den Unterschied zwischen den Menschen die durchhalten und den anderen die beim nächsten Hindernis aufgeben.
Die meisten geben während des Weges auf.
Genieße den Weg.
Dann hast du Spaß daran, und es fällt dir mental viel einfacher, die Dinge zu erledigen, um dein persönliches Ziel zu erreichen.
Damit bleibst du im Flow.
Und ja, ich gebe dir recht: Natürlich liebt man nicht jeden Schritt den man tun muss.
„Arbeite was du liebst und du wirst erfolgreich“
Ja, klingt super.
Aber ich gestehe: So sehr ich das Bloggen liebe, trotzdem nervt es mich, dass ich die meisten Artikel vor dem Veröffentlichen gefühlt 20 Mal durchlese.
Und erst dann mit „Ich fühle mich wohl damit“ veröffentliche.
Und weißt du, wie sehr mich der Anfang des Recherchierens nervt?
Wenn ich aber für eine Weile drin bin, muss ich mich wiederum stoppen – meine Artikel würden sonst jeweils über 5.000 Wörter bestehen.
Auch das ist Teil des Prozesses.
Nicht alles ist immer Flow.
Aber das Gesamte – das liebe ich.
Tipp: Wenn du magst, nutze eine Habit-Tracking-App oder erstelle eine simple Liste mit Häkchen-Checkbox. Damit hast du vor Augen was du bereit geschafft hast und es fällt dir viel leichter, dein Onlinebusiness durchzuziehen.
Mach es zu deinem Geheimnis und du wirst unstoppable
Warum das so wichtig ist mit niemanden deine Ziele zu teilen:
- Das Gehirn schüttet Belohnungshormone aus beim Erzählen
- Du fühlst dich, als hättest du schon erreicht
- Verlierst dadurch die Motivation zur Umsetzung
- Dein Umfeld kann dich daran hindern, dein Ziel zu erreichen.
Dir sagen „das schaffst du nicht“.
Nicht weil sie es böse meinen, sondern weil sie Angst haben, dass du dich weiterentwickelst und sie stehen bleiben, wo du (noch) gerade bist - Noch schlimmer: negative Personen im eigenen Umfeld
Ausnahme: Mentor – dem darfst du es erzählen. Gerne deinem Partner sofern er/sie hinter dir steht.
Reden ist Silber. Schweigen ist Gold.
Mein Fazit nach wenigen Tagen mit diesen Methoden
Die Liste liegt gut sichtbar auf meinem Schreibtisch.
Ich weiß jeden Tag: Das ist sie, diese Aufgaben darin führen zum Erfolg.
Und ja, diese Liste ist sozusagen mein Plan, das, was bis 31.12. erreicht sein muss.
Da ich am 31.8. begonnen habe, also ganze 4 Monate.
Ich freue mich jeden Tag, diese Liste zu sehen.
Keine Angst mehr, weil ich weiß: Da ist alles drauf.
Es liegt jetzt in meiner Verantwortung, sie umzusetzen.
Ich kann es niemandem in die Schuhe schieben oder Ausreden erfinden, warum es diesmal wieder nicht geklappt hat, meine Ziele zu erreichen.
Ja, ich könnte warten bis 31.12. und dann einen Artikel darüber schreiben. Mache ich auch.
Aber das, was du hier liest, musste heute raus. Es hat in mir gebrannt, dir dieses Wissen zu teilen, damit auch du das vielleicht für dich direkt umsetzen kannst.
Weil du es verdient hast.
Dein nächster Schritt
Du hast jetzt meine besten Tipps in der Hand. Aber Wissen ohne Handeln ist wertlos. Fang jetzt an.
Was ist dein größtes Business-Ziel für die nächsten 12 Monate?
Schreibe es dir jetzt auf und hinterlasse jetzt dein Commitment als Kommentar mit „Ich setze jetzt um.“

0 Kommentare